Großes Gedränge beim Besuch vom Nikolaus.

„Kommt er um halb vier oder doch erst um vier?“ Diese Frage bewegte in erster Linie die Kinder, die es kaum noch abwarten konnten, bis der Nikolaus denn nun endlich erschien. Nun, der Freund aller Kinder ließ sich genügend Zeit und kam zum späteren Termin. Der war ja auch offiziell angekündigt worden. Dafür handelte er dann aber ganz im Sinne des ungeduldigen Bühner Nachwuchses. Nachdem er seine Geschichte überzeugend erzählt hatte, ließ die süße Belohnung nicht lange auf sich warten. Unter den Klängen des Musikvereins überreichte der heilige Mann seine Geschenke.

 

Besonders darüber erfreut zeigte sich Werner Hengst, der Vorsitzende des gemischten Chores Concordia Bühne: „Wir sind froh, zum zweiten Male diesen Weihnachtsmarkt der Bühner Bevölkerung präsentieren zu können.“ Werner Hengst war in der Tat sehr zufrieden darüber, dass der Markt von den Bühnern so gut angenommen wird: „Das ist ein kleiner, aber feiner Weihnachtsmarkt. Wenn die Resonanz der Bevölkerung weiterhin so positiv ist, dann wird er auch in Zukunft noch öfter stattfinden.“

Verantwortlich dafür sind der Gesangverein, der Musikverein, Adsum Cantando, die Bürgerstiftung, der Kindergarten Alsternest und einige Privatpersonen. Angeboten wurden Glühwein, alkoholfreie Getränke, Bratwurst, Schmuck, Dekorations- und Basarartikel etc. Natürlich kann der Bühner Weihnachtsmarkt nicht mit den Großen seiner Zunft konkurrieren. Will er aber auch gar nicht. Man kann zwar nicht den größten Weihnachtsbaum wie in Dortmund bewundern, dafür aber ist es möglich, völlig entspannt sein Heißgetränk zu genießen. Warnungen über Terrorgefahren gelten doch wohl eher für die Riesenweihnachtsmärkte in den Großstädten.

Zum zweiten Mal wurde der Bühner Nikolausmarkt auf dem Platz vor
der Kirche veranstaltet.

Das Konzert am Tag danach in der perfekt ausgeleuchteten St. Vitus-Kirche war wieder einmal ein Hochgenuss für die Freunde der weihnachtlichen Musik. Jürgen Jaklin und Werner Hengst hatten das Vergnügen, die Gäste in der mit 450 Plätzen mehr oder weniger ausverkauften Kirche begrüßen zu dürfen. Ganz besonders galt das für Ellen Sickes-Lange und Annegret Geilhorn vom Flüchtlingskindergarten. Der Erlös der Veranstaltung geht zu gleichen Teilen an drei Empfänger: Yustinus Tulak in Indonesien, der Flüchtlingskindergarten in Borgentreich und die beteiligten Vereine können sich über die Spenden der Besucher freuen.

Mit dem Lied: „Macht hoch die Tür“ sangen sich die veranstaltenden Vereine (Adsum Cantando, Musik- und Gesangverein) warm. Auch die Gäste durften sich aktiv beteiligen und machten regen Gebrauch davon. Danach beschrieb die Gruppe Adsum Cantando mit dem Lied „Ein Warten geht durch diese Zeit“ den Gemütszustand vieler Kinder, die es kaum noch ertragen können, bis es denn nun endlich Weihnachten ist. Bekannte Lieder und Musikstücke wie zum Beispiel „Die Winterrose“, „Schöne Weihnachtszeit“, Schneeflöckchentraum, „Die Rose“, „Mary`s boy child“, „Der kleine Trommler“, „Feliz Navidad“ oder „O heilige Nacht“ wurden in gefälligen Arrangements dem Publikum zu dessen Wohlgefallen serviert.

Doch auch mit für ein Weihnachtskonzert ungewöhnlichen Beiträgen wurden die Gäste unterhalten. Hier ist vor allen Dingen „Nessajas Lied“ zu erwähnen. Günter Hanke fand schon immer die Musik von Peter Maffay nicht schlecht und so war es kein Wunder, dass er dieses Lied mit seinem Gesangverein einstudierte und zum Konzert vorstellte. Hört man sich den Text an, kann man nachvollziehen, dass das Lied durchaus auch in ein Weihnachtskonzert passt: „Ich wollte nie erwachsen sein, hab immer mich zur Wehr gesetzt. Von außen wurd` ich hart wie Stein und doch hat man mich oft verletzt. Irgendwo tief in mir, bin ich ein Kind geblieben. Erst dann, wenn ich nichts mehr spüren kann, weiß ich, es ist für mich zu spät, zu spät, zu spät." Unterbrochen wurden die musikalischen Leckerbissen durch besinnliche Wortbeiträge, die Rita Dierkes und Carsten Pieper mit angenehmer Zurückhaltung vortrugen.

Diakon Jürgen Jaklin sprach die Grußworte beim Weihnachtskonzert.

Die Orchesterchefs Heinrich Sälzer (Musikverein), Günter Hanke (Gemischter Chor Concordia) und Ladislav Bézak (Adsum Cantando) hatten ihre Gruppen musikalisch fest im Griff und ernteten mit ihren Schützlingen den Lohn für die monatelangen Übungseinheiten. Dirk Steinmetz, Philipp Sievers, Niklas Hanke, Anna-Lena Hengst, Heiko Hanke, Birgit Hengst, Ulf Kubc, Martin Grone und Jörg Hanke traten als Solisten des gemischten Chores oder des Musikvereins zur Freude des Publikums auf und wurden mit lang andauerndem Applaus für ihre hervorragenden Leistungen entschädigt.

Bei der Gruppe Adsum Cantando lohnt es nicht, die Solisten einzeln aufzuzählen, denn fast alle Mitglieder der Gruppe glänzten mit einem Solopart. Mit dem gemeinsamen Lied „Tochter Zion“ endete dieses wunderbare Weihnachtskonzert. Doch ohne Zugabe entließen die Zuschauer die Musikanten nicht. So wurde „Feliz Navidad“ noch einmal angeboten. Am Ende waren die Hauptakteure glücklich. Günter Hanke: „Ich bin mehr als zufrieden. Es hat alles so geklappt, wie ich mir das vorgestellt habe. Die unzähligen Übungsstunden haben sich ausgezahlt.“

Auch Werner Hengst zeigte sich begeistert: „Was will man mehr? Die Kirche war ausverkauft und das Konzert hat allen gefallen.“ Martin Waldeyer, dessen Frau Monika Mitglied der Adsum Cantando Gruppe ist, äußerte sich folgendermaßen: „Wie immer war es mit viel Arbeit für die Beteiligten verbunden. Doch es hat sich einmal mehr gelohnt.“ Nach dem Konzert gab es am Glühweinstand keinen Mangel an Gesprächsstoff. Man kann das vielleicht auch ein wenig mit den Sitzungen der Sportler nach einem grandiosen Sieg im vorangegangenen Spiel vergleichen. Die Stimmung ist prächtig und man ist glücklich über das Leistungsvermögen der eigenen Mannschaft. Gleichzeit aber schaut man doch auch nach vorne und geht mit Zuversicht in die künftigen Begegnungen. Freuen wir uns also gemeinsam schon jetzt auf das nächste vorweihnachtliche Konzert im Jahre 2016.

 

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