Die Gründungsmitglieder Christine Fischer, Werner Konze und Hans-Günter Fels wurden im Rahmen der Veranstaltung geehrt.Nach dem Geburtstag des DRK-Ortsvereins feierte kurz darauf die Bühner SPD ihr 40-jähriges Jubiläum. In einer Zeit, als die Sozialdemokraten in einem Dorf wie Bühne alles andere als angesagt waren, gründete Erhard Fischer gemeinsam mit seiner Frau Christine sowie Werner Konze und Hans-Günter Fels diesen Verein. Der schrieb schon bald Erfolgsgeschichten am laufenden Band. Die erste Vorsitzende Jutta Kropp hatte gemeinsam mit ihrem Team ein würdiges Geburtstagsprogramm initiiert.


Nach dem Kaffeetrinken und einem mit Kindern musikalisch zubereiteten Geburtstagsständchen eröffnete der Bühner Ortsvorsteher Hans-Günter Fels den Reigen der Festansprachen mit den Worten: „ Ja, wir wollen jetzt mal ein bisschen offiziell beginnen.“
Im weiteren Verlauf seiner Begrüßungsrede ging er auf den politischen Wandel in unserem Dorf ein: „40 Jahre ist eine Zeitspanne, wo sich in unserem Heimatdorf Bühne politisch einiges verändert hat. Helmut Simon war der erste rote Ortsvorsteher im Stadtgebiet Borgentreich. Seitdem ist Bühne seit über 20 Jahren ein kleiner roter Fleck im Stadtgebiet Borgentreich.“ Danach bedankte er sich bei den Bühner Vereinen für die gute Zusammenarbeit und bei den fleißigen Helfern für ihre Spenden. Er beendete seine Ansprache mit den Worten: „Schrauben wir unsere Ansprüche nicht zu tief und nicht zu hoch, leben wir einfach menschlicher. In diesem Sinne wünsche ich uns allen einen schönen Abend.“
Danach ergriff der Stadtverbandsvorsitzende Marcel Franzmann das Wort: „Mark Twain hat einmal gesagt, eine gute Rede hat einen guten Anfang und ein gutes Ende. Beide sollten möglichst dicht beieinander liegen. Von daher versuche ich, mich relativ kurz zu fassen.“Die Bundestagsabgeordnete Petra Rode-Bosse nahm die Ehrungen vor.Nach der Begrüßung der Ehrengäste (insbesondere die Bundestagsabgeordnete Petra Rode-Bosse wurde namentlich erwähnt) ging Marcel Franzmann etwas näher auf die Erscheinungen der heutigen Epoche ein: „Wir leben in einer Zeit, wo die Vermögensspanne zwischen arm und reich immer weiter auseinander driftet. Die Reichen werden immer reicher und die Armen immer ärmer. Hier gilt es entgegen zu steuern, um Konflikte zu vermeiden. Wir leben in einer Zeit, wo der Rassismus wieder salonfähig wird. Im Zuge der Flüchtlingsströme zeigen sich einige Deutsche von ihrer hässlichsten Seite. Hier gilt es gemeinsam zu sagen: „Nein, ihr seid nicht das Volk!“
Wir leben in einer Zeit, wo Europa sich politisch auseinander bewegt. Das Friedensprojekt Europa darf nicht in Gefahr geraten, denn auch unsere Kinder und Kindeskinder sollen in Frieden, Freiheit und Sicherheit aufwachsen. Statt sich von Europa zu entfernen, muss hier die Antwort lauten:“Wir wollen mehr Europa wagen.“ Bei diesen und weiteren Punkten bedarf es einer starken Sozialdemokratie, die sich für die Interessen aller Menschen einsetzt. Dabei darf nicht zwischen Geschlecht, ethnischer Herkunft, Religion oder auch sexueller Identität unterschieden werden. Sozialdemokratie ist für alle da, die Hilfe brauchen.“
In seiner weiteren Rede beleuchtete er noch einmal die Anfangsprobleme der Bühner Sozialdemokraten. Insbesondere erwähnte er die Schwierigkeiten, die auch von kirchlicher Seite der sozialdemokratischen Bewegung immer wieder gemacht wurden:
„Die Anfänge in Bühne waren wie auch in vielen anderen katholischen Gebieten nicht einfach. Die Ursache lag in den päpstlichen Verdammungsurteilen in der Vergangenheit. So hat Pius XI 1931 gesagt:“ Enthält der Sozialismus wie übrigens jeder Irrtum auch einiges Richtige, so liegt ihm aber doch eine Gesellschaftsauffassung zugrunde, die mit der echten christlichen im Widerspruch steht. Religiöser Sozialismus, christlicher Sozialismus sind Widersprüche in sich selbst. Von daher ist es nicht möglich, gleichzeitig guter Katholik oder wirklicher Sozialist zu sein.“ Glücklicherweise stellt sich das Verhältnis zwischen Kirche und Sozialdemokratie heute aufgeklärter dar. Jedoch mussten die Bühner Sozialdemokraten zu Anfang mit diesen aufgeführten Widrigkeiten kämpfen.“
An dieser Stelle bedankte sich Marcel Franzmann noch einmal bei Klaus Twiste, der im letzten „Vor Ort“ –Heft diese Anfangsschwierigkeiten der Bühner Sozialdemokraten um Erhard Fischer und Helmut Simon treffend beschrieben hatte. Der Stadtverbandsvorsitzende nannte weiterhin auch alle Namen, die in der Geschichte der Bühner SPD besondere Erwähnung verdient hatten: Erhard Fischer, Helmut Simon, Hans-Günter Fels, Inge Fels, Wilfried Waldeyer, Jürgen Dierkes und Jutta Kropp.
Die geehrten Mitglieder bekamen eine dreitägige Reise für zwei Personen nach Berlin geschenkt.Die Bundestagsabgeordnete Petra Rode-Bosse unterstrich in ihrer Rede besonders die gute Zusammenarbeit mit Jürgen Dierkes, der aber aus beruflichen Gründen leider nicht mehr in seiner ostwestfälischen Heimat für die Partei tätig sein kann. Dann ehrte sie die Jubiläumsmitglieder der ersten Stunde:
Christine Fischer, die neben ihrem Engagement in der Partei auch als Schöffin und Übungsleiterin bekannt geworden ist.
Werner Konze, der als einziger Einwohner Bühnes von Beginn an Mitglied im Ortschaftsbeirat war und ist. Außerdem hat er sich sowohl als sachkundiger Bürger als auch als verdienstvoller Oberst der St.Vitus-Schützenbruderschaft einen Namen gemacht.
Hans-Günter Fels, der sich seit 1996 nicht nur beim Bau der Schulsporthalle bewährte, sondern auch bei allen Wahlen bewiesen hat, wie man diese gewinnen kann. Erwähnt wurde weiter, dass er sich als Ortsvorsteher und stellvertretender Bürgermeister der Stadt Borgentreich seit langer Zeit für die Belange in seiner unmittelbaren Umgebung verantwortlich zeigt. Neben der Urkunde und einem Präsentkorb erhielten die Jubiläumsmitglieder auch noch eine dreitägige Reise für zwei Personen nach Berlin.

Nach diesem offiziellen Teil saßen die Besucher noch lange Zeit in gemütlicher Runde zusammen. Die Denecke-Band spielte gekonnt alte und neue Schlager sowie Rock- und Popsongs. Damit sorgte sie dafür, dass niemand gerne vorzeitig nach Hause gehen wollte.

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