Schützenfest und Stadtradeln

Nach dreijähriger durch die Pandemie verursachte Zwangspause waren die Bühner Schützen endlich wieder am Ziel ihrer Wünsche.
Ein heißes Schützenfest erinnerte sie daran, was in der Vergangenheit versäumt wurde.
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schuefest22Das Königspaar 2022 Daniel und Vanessa SchmidtAls Daniel Schmidt mit seinem 259. Schuss den Vogel abschoss, konnte er sein Glück kaum selbst fassen. Seine Konkurrenten Elmar Rose, Olaf Drephal und Joachim Wrede ließ er hinter sich und gab ihnen die Gelegenheit, dem König des Jahres 2022 die frischesten Glückwünsche zu übermitteln.

Doch es dauerte auch nicht sehr lang, bis seine Frau Vanessa Schmidt erfuhr, dass sie ab sofort als Königin einen Platz in den Bühner Geschichtsbüchern erhalten sollte.

Folgender Hofstaat rundete das Bild ab:
Roland Klare und Jasmin Schmidt, Vito und Conny Battaglia, Adrian Martin und Alina Beckert, Adrian und Tina Wörth sowie Steve Remme und Lea Schmidt.

Stadtradeln

Als erster Höhepunkt des Monats fand das Stadtradeln statt. Jutta Kropp und Otto Lenz sorgten dafür, dass durch ihre Berichte die Leser der Bühner Internetseite bestens über diese Veranstaltung informiert werden. Herzlichen Dank dafür!

Jutta Kropp:

Auch in diesem Jahr fand wieder die Aktion Stadtradeln statt. Diesmal wurde in unserer Radelgruppe sehr kontrovers darüber diskutiert. Der Sinn dieser Aktion bestände nicht darin, sich einen Wettstreit zu liefern, wer am meisten fährt, sondern alltägliche Erledigungen mit dem Rad zu machen und zur Arbeit mit dem Rad zu fahren usw.

Deshalb wollte der ein oder andere auch diesem Jahr nicht mitfahren. Klar, da ist schon was dran, richtig ist aber auch, dass es leider im Alltag sehr schwierig ist, alles mit dem Rad umzusetzen. Der Weg zu meiner Arbeitsstätte ist hin und zurück knapp 40 Kilometer, in Stunden morgens eine und nachmittags noch mal, dies ist leider oft nicht möglich.
Auch der Wocheneinkauf ist mit dem Rad nur schwierig zu bewältigen. Die meisten in unserer Radelgruppe sind Rentner und die sehe ich sehr oft mit dem Rad fahren, sodass sie da schon das Auto oft stehen lassen. Richtig ist aber auch, dass ich in diesen 3 Wochen so gut wie jeden Tag geradelt bin und ein bisschen sportlicher Ehrgeiz, der mir, da ich nie Mannschaftssport betrieben habe, vollkommen fehlt, kann nun auch wirklich nicht schaden.

Die Wege zum Friedhof, zum Metzger, Sportplatz und ähnlichem sollte man natürlich schon mit dem Rad oder zu Fuß erledigen, ich glaube, dies machen aber in Bühne auch viele.

Ich hatte mir in diesem Jahr eigentlich nur vorgenommen, jeden Tag zu radeln und dann immer ca. 30 Kilometer. Dies habe ich auch geschafft, zumindest im Durchschnitt.

stadtradeln22Die Radfahrgruppe des 1. FC Bühne trifft sich immer donnerstags am Sportplatz

Ich bin ein Spontan-Streckenradler, ich fahre erst mal bei uns den Berg runter und entscheide mich dann, ob ich den „Grünen Weg“ nehme oder den Pattlangen oder vielleicht auch mal Richtung Natzungen über die Elendsburg. Dabei habe ich oft Feldwege ausprobiert, die ich nicht kannte. Das ist mit einem E-Bike kein Problem und das ein oder andere Mal war ich doch erstaunt, wo ich rausgekommen bin. Ich bin fast immer allein gefahren und konnte so meinen Gedanken freien Lauf lassen und die Natur betrachten.

Mir ist oft der Kontrast aufgefallen, links schöne blühende Felder, fast reife Gerste und rechts trocken gewordene Baumgruppen. Trotzdem ist immer wieder festzustellen, man übersieht es leider oft, dass wir in einer sehr schönen Gegend wohnen. Bei fast jeder Strecke sieht man den Desenberg, auch immer wieder ein schöner Blickfang. Diesmal bin ich sehr oft in der Ortschaft Eissen gelandet. Der Ort fasziniert mich als Radfahrer immer wieder, einfach aus dem Grund, weil dort so unheimlich viele Radwegweiser sind.

Es geht dort Richtung Bad Driburg, Richtung Löwen, Peckelsheim, Rhoden und Engar, Lütgeneder und natürlich auch wieder zurück nach Borgentreich.

Da hatte man sehr viele Möglichkeiten, eine schöne Runde zu fahren. Das Wetter hat sehr gut mitgespielt, sodass nur an einem einzigen Tag, die Chance nass zu werden, sehr groß war.

Otto Lenz, 1. 6. :

Ja, tatsächlich hat das Stadtradeln wieder begonnen. Aus unserer Radlergruppe hat sich wiederum ein großer Teil angemeldet und schon die ersten Kilometer absolviert. Laut Aussage wollen alle die Strecken entspannt angehen. Aber ich denke, über kurz oder lang wird die Kilometerjagd wieder beginnen.

So habe auch ich mich wieder angemeldet. Und was für eine Überraschung! Die App arbeitet in diesem Jahr wieder korrekt. Während ich im letzten Jahr die Strecken manuell eintragen musste, benötige ich jetzt nur den Pfeil der App und schon laufen Kilometer und Zeit.

Mit unserem Sieger des letzten Jahres und einem Kollegen habe ich mich dann auf eine Tour Richtung Brakel gemacht. Den Streckenteil von Niesen bis Brakel hatte ich im letzten Jahr bei der sogenannten Brauereitour kennen gelernt. Es ist wirklich total entspannend, durch das Tal der Nethe Richtung Brakel zu fahren. Abseits von Landstraßen kann man die Natur genießen. Klar, in Rheder hätten wir gerne ein Weizenbier getrunken, aber leider war das Weidenpalais nicht geöffnet. Eine kleine Entschädigung war dann aber die Fahrt entlang des Schlossparks, Idylle pur.

In Brakel bei Krome haben wir dann die verdiente Rast eingelegt.

Weiter ging es jetzt Richtung Erkeln. In Erkeln haben wir uns dann aber etwas verfahren. Während wir zunächst Richtung Tietelsen und dann nach Auenhausen wollten, habe wir die erste Landstraße genommen, die uns zwar auch nach Auenhausen geführt hat, allerdings mit einem Umweg, bis fast wieder nach Rheder und Hampenhausen. Über Natingen und Borgholz traten wir dann die Heimreise an.

Kurz vor Borgentreich haben wir dann noch einmal einen kurzen Abstecher gemacht. Wir wollten den Radweg finden, den die Stadt jetzt plant, um die Radler von der „Keggenriede“ wegzubekommen. Hermann und ich konnten uns aber nicht auf die genaue Planung einigen.

So landeten wir dann wieder in Bühne. Die nächsten Touren werden wir sicherlich wieder in Angriff nehmen.

Otto Lenz, 8. 6. :

Nun möchte ich mal wieder über eine Radtour berichten. Sie begann eigentlich ganz unaufgeregt. Aber vor dem Hohen Berg lief schon einmal ein Reh parallel zur Straße durch das Getreide. Am Hohen Berg angekommen, habe ich mich dann für den Westfalenweg entschieden. Über den Grenzlandweg und den Manroder Weg bin ich dann in Deisel gelandet.

Bin dann bergauf ein Stück Diemelradweg gefahren, aber nicht links abgebogen, sondern geradeaus in Richtung Holzapetal. Oben folgte ich dann einem Wanderhinweis nach rechts, Richtung Helmarshausen. Nach dem Queren des Holzapetals wurde es aber spannend. Der Diemeltaler Schmetterlingssteig war in Richtung Helmarshausen ausgeschildert. Eigentlich handelte es sich beim dem „Weg“ um einen Trampelpfad. Dem Radler mit einem Standard-Rad möchte ich diesen Abschnitt nicht empfehlen. Es ging im wahrsten Sinne des Wortes über Stock und Stein. Und zwischendurch wusste ich auch nicht, wo ich landete.

Eine Landstraße habe ich gequert, von der ich dann hinterher festgestellt habe, dass sie von Helmarshausen nach Gottsbüren führte. Aber ich orientierte mich weiter an dem Diemeltaler Schmetterlingssteig, also wieder ins Gelände. An der Marienkapelle habe ich mich dann für die Richtung Bad Karlshafen entschieden. Der Weg führt den Hang entlang und, oh Wunder, plötzlich war ich auf dem Diemelradweg, kurz vor Bad Karlshafen. Ich fühlte mich wieder „wie zu Hause“. Und bei herrlichem Sonnenschein war es ein toller Blick, als ich von oben zum Hafen heruntergefahren bin. Nach einem kleinen Imbiss ging es dann über Beverungen, Lebersiek und Klus Edessen zurück in die Heimat.

Als Resümé möchte ich festhalten, es gab schmale Pfade und eine tolle Natur. Würde ich jedem empfehlen, der die passende radtechnische Ausrüstung hat.

Otto Lenz, 12. 6. :

Heute mal wieder eine Tour geplant. Es stand aber nicht das Fahrradfahren im Vordergrund, sondern das entscheidende Meisterschaftsspiel der ersten Seniorenmannschaft in Albaxen. Mit dem Bus wollte ich wegen „Corona“ nicht mitfahren. Also habe ich mich für das Fahrrad entschieden.

Am Sonntagvormittag meldete sich auch noch Hubert und wir sind dann gemeinsam losgefahren. Über Haarbrück und Beverungen erreichten wir dann den Weserradweg, der uns fast bis zum Sportplatz in Albaxen führte. In Höxter mussten wir wegen der Baustellen in Sachen Landesgartenschau eine kleine Umleitung fahren. Aber über die Corveyer Allee ging es dann wieder auf den Weserradweg. Obwohl Albaxen straßentechnisch kurz hinter Höxter liegt, ist es doch über den Weserradweg wesentlich weiter.

Die Weser macht vor der Tonenburg noch einen großen Bogen. An der Tonenburg haben wir dann den Radweg verlassen und sind nach 2 km auf dem Sportplatz in Albaxen eingetroffen. Nach dem erfolgreichen Spielverlauf für unsere Mannschaft sind wir dann mit viel Schwung wieder Richtung Heimat gefahren. Bis Borgentreich hat uns dabei noch Ulrich Wiegartz-Dierkes aus Körbecke begleitet, der ebenfalls mit dem Rad in Albaxen war.

Um 19.00 Uhr waren wir dann wieder zu Hause.

Die Schlusstabelle:

In Abwesenheit des Vorjahressiegers Hermann Hartmann siegte in diesem Jahr Sylvia Rasche, die mit ihren 1503 km einmal mehr überzeugte. Herzlichen Glückwunsch!

Günter Hanke fährt nicht nur bei solchen Saisonhöhepunkten mit, sondern man sieht ihn sehr oft rund um Bühne. Die Silbermedaille mit weit über tausend Kilometern ist ein toller Erfolg für den Bühner Friseur.

Stefan Schweitzer erreichte nicht ganz die tausend Kilometer, aber mit seinen 937 km freute er sich zu Recht über den verdienten Bronzerang, ließ er doch damit ehrgeizige und erfolgreiche Bühner Sportler wie Bernd Temme und Hubert Krull hinter sich.

Sylvia Rasche 1503 km
Günter Hanke 1166 km
Stefan Schweitzer 937 km
Bernd Temme 921 km
Hubert Krull 883 km
Hermann Pape. 776 km
Günter Rasche. 722 km
Jutta Kropp 641 km
Manfred Steinmetz 525 km
Carmen Watermeyer-Fels 476 km
Otto Lenz 473 km
Sabrina Kornhoff. 432 km
Bernhard Denecke 357 km
Ralf Marienfeld 353 km
Wolfgang Klare 240 km
D. K. 109 km
Markus Klare 85 km
Elmar Rose 59 km

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